Softwarevirtualisierung ist eine Technologie um Anwendungen ausführen zu können, ohne diese auf die "herkömmliche" Art und Weise installieren zu müssen. Die virtuellen Anwendungen arbeiten in einer eigenen Umgebung die weder das reale System noch andere Programme beeinflussen.

EVALAZE Diese Technologie ermöglicht u.a. den Parallelbetrieb mehrerer gleicher Anwendungen auf einem System. Dadurch lassen sich zum Beispiel verschiedene Versionen eines Browsers zeitgleich auf einem System betreiben. Veralte Anwendungen können auf neuen und modernen Betriebssystemen wieder genutzt werden. Ein Problem bei nicht virtualisierten Anwendungen ist die feste Verankerung mit dem System. Die Anwendungen müssen aufwendig installiert und konfiguriert werden. Bei der Deinstallation werden nicht alle Einträge in der Registrierung sowie Daten im Dateisystem gelöscht und belasten das System weiter. Dies kann neben Geschwindigkeitseinbußen am System auch zu Abstürzen führen. Virtualisierte Anwendungen hingegen sind flexibel einsetzbar. Diese können sowohl lokal auf dem PC, auf Netzlaufwerken, auf Terminal Server oder von USB Sticks ausgeführt werden. Mit Evalaze steht dem Nutzer ein Assistent zur Verfügung, der den Anwender bei der Virtualisierung der Anwendung unterstützt. Um eine Anwendung zu virtualisieren, wird mit Hilfe von Evalaze ein Snapshot (Momentaufnahme) vom Systems erstellt. Im Anschluss wird die Wunsch-Anwendung installiert und ein zweiter Snapshot ausgeführt. Die installierten Dateien und Registrierungseinträge werden nun durch die Virtualisierungsengine von Evalaze in eine neue .exe-Datei konvertiert. Diese kann nun auf ein entsprechendes Medium kopiert und ausgeführt werden.