Woher kommt Evalaze?

Evalaze ist eine Anwendungsvirtualisierungslösung der Dögel GmbH. Die Gründung des Unternehmens erfolgte im 2005 als Dögel IT-Management. Das Unternehmen ist seither spezialisiert auf die Bereiche Webentwicklung sowie Vertrieb und Support von innovativen Softwarelösungen. Das Vertriebsnetz der Dögel GmbH erstreckte sich bis 2007 über Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2008 ist das Unternehmen global weit über den deutschsprachigen Raum erfolgreich tätig.

Seit dem Start von Thinstall 2007 (jetzt ThinApp von VMware) in Deutschland durch Dögel IT Management ist das Unternehmen mit den Thema Anwendungsvirtualisierung betraut. Aufgrund der gewonnenen Erfahrungen avancierte Dögel IT-Management zu einen der führenden Dienstleister für Anwendungsvirtualisierung in Deutschland und baute sich eine Expertise vom Verkauf bis hin zum Support auf. Dabei wurden immer mehr Wettbewerbsprodukte getestet und bei Kunden implementiert. Es wurde im Laufe der Zeit schnell klar, dass Kunden nicht nur ein funktionierendes Produkt benötigen, sondern auch technische Unterstützung notwendig ist. Mitte 2008 entschloss sich das Unternehmen eine eigene Lösung zu entwickeln. Das Konzept sah die Entwicklung eines Anwendungsvirtualisierungstool vor, die den Anforderungen der Kunden erfüllen. Weiterhin soll zusätzlich ein Support angeboten werden, den die meisten Unternehmenskunden bis dato vermissten. Im Dezember 2010 veröffentlichte das Unternehmen die erste Version 0.9. Ein Jahr später wird die Version 2.0 eine Vielzahl neuer Funktionalitäten und unterstützten Anwendungen bieten.

  1. Was ist Anwendungsvirtualisierung?
  2. Welche Probleme werden durch Evalaze gelöst?
  3. Welche Systemvoraussetzungen werden benötigt?
  4. Warum kann ich Evalaze nicht aktivieren?
  5. Warum startet der Evalaze-Builder nicht?
  6. Was ist ein Einsprungspunkt?
  7. Was ist eine Sandbox?
  8. Was ist ein Snapshot?
  9. Was bedeutet Isolation und welche Modi gibt es?
  10. Wie funktionert eine Dateiassoziation mit Evalaze?
  11. Was ist der Splash-Screen?
  12. Was ist ein Capture und was bringt dieser mir?
  13. Was bewirkt das Logging?
  14. Wie groß ist der Aufwand Evalaze im Unternehmen zu integrieren?
  15. Wann lohnt sich eine Virutalisierung?
  16. Wie wird Evalaze lizenziert?

Was ist Anwendungsvirtualisierung? nach oben

Die Virtualisierung ermöglicht die systemunabhängige Nutzung von Anwendungen. Eine virtualisierte Anwendung kann dabei lokal von der Festplatte oder von unterschiedlichsten Medien (CD, USB, etc.) ausgeführt werden. Beim Virtualisierungsprozess wird die Anwendung in eine einzelne .exe Datei kompiliert. In ihr enthalten sind alle zum Ausführen benötigten .dll (Bibliotheksdateien) sowie Registry-Einträge.

Welche Probleme werden durch Evalaze gelöst? nach oben

Evalaze bietet Ihnen die Möglichkeit, Anwendungen portabel und betriebssystemunabhängig zu machen. Weiterhin verhindert es nach der Erstellung einer virtualisierten Anwendung, dass Ihr Betriebssystem mit unnötigen Daten belastet wird. Hier aufgezählt sind einige Probleme die mit Evalaze gelöst werden können:

  • Anwendungen die mit Erscheinen eines neuen Betriebssystems nicht mehr funktionsfähig sind, werden mit Evalaze wieder lauffähig (32-Bit-Anwendungen auf 64-Bit Systemen).

  • Sehen Sie sich an wie dies funktioniert

  • Virtualisierte Anwendungen können auf ein USB-Stick kopiert werden und von diesen ausgeführt werden (Bspw. verschiedene Analysetools für Administratoren).

  • Unternehmen die Anwendungen möglichst unkompliziert verteilen möchten können die bestehende Softwareverteilung nutzen oder auf ein Netzwerkshare bereitstellen.

  • Sie können die Anwendung so gestalten, dass Sie nach den beenden in den Ursprungszustand zurückgesetzt wird.

  • Sie können verschiedene Versionen eines Browsers nutzen, bspw. Browser A Version 1 für das Intranet und Browser A Version 2 für das Internet.

  • In diesem Video zeigen wir die parallele Nutzung verschiedener Versionen von MS Word:

    Bei der Evalaze Virtualisierungstechnologie sollte prinzipiell zwischen 2 Arten von Systemen unterschieden werden. Bei der Erstellung einer virtualisierten Anwendung spricht man im Wesentlichen von dem sogenannten Capture Prozess und somit von dem Capture-System. Dieser Prozess beinhaltet das Scannen des Systems vor der Installation der Anwendung sowie ein weiterer Scan nach der Installation und Konfiguration der Anwendung. Mit diesem System wird die virtuelle Anwendung erstellt.

    Systemvoraussetzungen up

    Empfehlungen für das Capture-System:

    • Windows XP als physische oder virtuelle Maschine. Wir empfehlen ein neu aufgesetztes Betriebssystem auf einer virtuellen Maschine
    • Microsoft .NET Framework Version 2.0 oder höher
    • System- und Hardwareanforderungen entsprechen mindestens denen der zu virtualisierenden Anwendung / Evalaze benötigt mind. 256 MB RAM Arbeitsspeicher
    • 15MB Festplattenspeicher und mindestens den 4 fachen Speicherplatz der zu virtualisierenden Anwendung

    Die zweite Art von System ist das sogenannte Ziel-System. Dieses System bezeichnet die Betriebssystemumgebung in der die virtualisierte Anwendung ausgeführt werden soll.

    Empfehlungen für das Ziel-System:

    • System- und Hardwareanforderungen entsprechen mindestens denen der zu virtualisierten Anwendung
    • Windows XP oder höher; Windows Server 2003 oder höher

    Empfehlung zur Virtualisierung von Anwendungen:

    Installieren Sie Windows sowie im Anschluss .NET Framework 2.0 auf einer virtuellen Maschine. Führen Sie keine zusätzlichen Installationen durch, da diese die Virtualisierung unnötig beeinflussen können. Kopieren Sie Evalaze auf das System und starten Sie einmalig Evalaze um ggf. Einstellungen vorzunehmen. Beenden Sie nun Evalaze um ein Snapshot der gesamten virtuellen Maschine im sauberen Zustand zur Verfügung zu haben. Nach der Virtualisierung einer Anwendung können Sie so den Snapshot wiederherstellen und die virtuelle Maschine in einen sauberen Zustand zurücksetzen.

    Zum Erstellen virtueller Maschinen können Sie Virtual Box, VMware Workstation oder MS Virtual PC (XP Mode unter Windows 7) verwenden.

    Warum kann ich Evalaze nicht aktivieren? nach oben

    Sie benötigen nur für den ersten Start zum Aktivieren von Evalaze eine Internetverbindung. Danach wird diese Prozedur nicht wiederholt. Wenn Sie in einer virtuellen Maschine arbeiten können Sie von diesem Zustand einen Snapshot erstellen und brauchen die Aktivierung nicht ständig zu wiederholen. Eventuell läuft auch ein Proxy-Server über den die Internetverbindung aufgebaut wird. Normalerweise arbeitet Evalaze mit den Proxy-Einstellungen, die im Betriebssystem hinterlegt sind. Deaktivieren Sie für diese kurze Zeit den Proxy-Server.

    Warum startet der Evalaze-Builder nicht? nach oben

    Wenn dieser Fehler erscheint, dann ist die Hauptursache, dass auf diesem Rechner noch kein .Net Framework installiert ist. Um Evalaze nutzen zu können müssen Sie mindestens die Version .Net 2.0 installiert haben.
    Download Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable (x86)

    Was ist ein Einsprungspunkt? nach oben

    Beim Virtualisierungsprozess muss die Anwendung mit ihrer der Startdatei verknüpft werden. Beim Postscan erfasst Evalaze alle hinzugefügten ausführbaren Dateien und stellt diese als möglichen Einsprungspunkt dar.

    Was ist eine Sandbox? nach oben

    Eine Sandbox beschreibt den Bereich, in dem die virtualisierte Anwendung alle benötigten Informationen sowie individuelle Einstellungen zwischenspeichert. Dieser Pfad ist während der Virtualisierung festzulegen. Evalaze bietet auch die Möglichkeit die Sandbox nach jedem Beenden der Anwendung automatisch zu löschen. Bitte beachten Sie, die Sandbox speichert ebenfalls Ihre Profile und individuellen Einstellungen während der Nutzung. Wenn die Sandbox gelöscht wird, dann wird die Anwendung in den Ursprungszustand wieder zurückgesetzt. So verliert ein virtualisierter Browser alle vorgenommenen Einstellungen wie Favoriten, Startseite, etc..

    Was ist ein Snapshot? nach oben

    In der Informationstechnologie gibt es eine Vielzahl von Definitionen zum Begriff Snap Shot. Wir bei Evalaze verstehen diesen Begriff als klassische Momentaufnahme. Der erste Snapshot wird bei dem Pre-Scan (erster Systemscan) durchgeführt. Ein weiterer erfolgt mit dem Post-Scan. Beide Snapshots werden von Evalaze verglichen und die Änderungen (Deltas) erfasst. Anhand dieser Deltas erkennt die Engine von Evalaze das eine Veränderung (sprich Installation) am System durchgeführt wurde.

    Was bedeutet Isolation und welche Modi gibt es? nach oben

    Virtualisierte Anwendungen lassen sich je nach Grad der Isolierung vom Betriebssystem abschotten. Bei Evalaze können Dateien und Registrierungseinträge (Verzeichnis, Datei, Registrierungs-Schlüssel sowie Registrierungs-Wert) einzeln konfiguriert werden. Dabei werden drei Isolierungsgrade unterschieden: Merge, Write Copy und Full.

  • Merge:
    Die virtualisierten Anwendungen können direkt auf Objekte des Hosts, die mit diesen Isolationsmodus markiert sind, zugreifen. Objekte, die bereits auf dem Host existieren, lassen sich aus der virtuellen Umgebung heraus modifizieren. Evalaze reicht die Änderungen dabei an den Host weiter. Legt jedoch ein Anwender zur Laufzeit mit der virtualisierten Applikation ein Objekt an, speichert Evalaze sie auf dem Host. Insbesondere Verzeichnisse, in denen Benutzer ihre eigenen Dateien ablegen, eignen sich für den Merge-Modus.

  • Write Copy:
    Objekte, die mit Write Copy markiert sind und auch auf dem Host existieren, kann die virtualisierte Anwendung lesen. Schreibzugriffe werden jedoch in die Sandbox umgeleitet. Evalaze erzeugt ein Duplikat der Datei in der Sandbox und arbeitet mit dieser Kopie. In der Regel isoliert Evalaze Objekte mit diesen Modus.

  • Full:
    Objekte dieser Art sind vollkommen für die virtuellen abgeschottet. Eine Anwendung hat keinen Zugriff auf diese Objekte im realen System. Existiert im Verzeichnisbaum des Host-Systems an entsprechender Stelle ein gleichnamiger Ordner, sind die dort liegenden Dateien für die virtualisierte Anwendung nicht verfügbar. Sie kann lediglich auf Dateien im entsprechenden Verzeichnis der virtuellen Umgebung zugreifen. Dieser Modus eignet sich besonders gut, um auf dem Host installierte Anwendungen, vor der virtualisierten zu verstecken. Damit kann z.B. sichergestellt werden, dass eine Anwendung nicht auf die lokalen Einstellungen der bereits installierten Anwendung zugreifen kann.

  • Dieses Video veranschaulicht Ihnen die Verwendung der verschiedenen Isolationsmodi:

    Wie funktionert eine Dateiassoziation mit Evalaze? nach oben

    Bei der Dateiassoziation werden virtualisierte Anwendungen mit den ausgewählten Dateiendungen verknüpft. Dadurch erhält die virtualisierte Anwendung den Charme einer lokal festen installierten Anwendung. Ebenso können während des Virtualisierungsvorganges auch Startmenü-, Desktopverknüpfungen und eine Verknüpfung mit der Schnellstartleiste vorkonfiguriert werden.

    Dieses Video veranschaulicht Ihnen die Verwendung der Dateiassoziation:

    Was ist der Splash-Screen? nach oben

    Der Splash-Screen (auch Ladebildschirm) ist die grafische Komponente, die beim Starten der virtualisierten Anwendung, ähnlich einem Willkommens-Bildschirm erscheint. Der Splash-Screen enthält Informationen über die startende Anwendung samt Versionsnummer sowie den Prozessablauf der Engine. In der Commercial Edition kann der Splash-Screen mit einem individuellen Logo sowie zusätzlichen Texten ergänzt oder komplett abgeschaltet werden.

    Was ist ein Capture und was bringt dieser mir? nach oben

    Bei der Erstellung einer virtualisierten Anwendung spricht man im Wesentlichen von dem sogenannten Capture Prozess und somit von dem Capture-System. Dieser Prozess beinhaltet das Scannen des Systems vor der Installation der Anwendung sowie ein Scan nach der Installation und Konfiguration der zu virtualisierenden Anwendung. Die Änderungen (Deltas) werden durch die Virtualisierungsengine von Evalaze erkannt. Der Capture samt Speicherpfad, wird während der Virtualisierung definiert und abgespeichert. Dieser ermöglicht es Ihnen, im Nachhinein Änderungen an dem Projekt und somit an der Anwendung vorzunehmen. Somit brauchen Sie nicht alle Einstellungen erneut auszuführen und können auch neue Evalaze Versionen (mit zukünftigen Funktionalitäten) nutzen, um Ihre Anwendung neu zu virtualisieren. Bewahren Sie deshalb den Capture gut auf!

    Was bewirkt das Logging? nach oben

    Evalaze bietet während der Virtualisierung die Möglichkeit, Vorgänge und Prozesse zu protokollieren. Dieses Protokoll Datei wird als Log bezeichnet und die Erstellung dessen als Logging. Das Log dient Ihnen sowie unseren Entwicklern zur Fehler- und Prozessanalyse. Dabei sollte beachtet werden, dass das Log im Detailgrad bei der Free Edition nur zwischen Aus und Normal unterschieden wird. Erst die erweiterten Editionen ermöglichen es Ihnen, diesen Detailgrad zu erhöhen. Das Log kann über die grafische Oberfläche gespeichert werden.

    Wie groß ist der Aufwand Evalaze im Unternehmen zu integrieren? nach oben

    Um Evalaze in Ihrer Firma nutzen zu können, reicht es mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir werden Ihnen gern ein Angebot für Ihr Unternehmen unterbreiten oder nutzen Sie einfach unser Shop-System. Sobald Sie eine Lizenz erworben haben, können Sie Evalaze und die virtualisierten Anwendung im erworbenen Maße einsetzen und dabei Ihrer Kreativität vollen Lauf lassen.

    Wann lohnt sich eine Virutalisierung? nach oben

    Das kommt auf die Befürfnisse des Endanwenders an. Einige Anwender nutzen Evalaze aufgrund der unkomplizierten Bereitsstellung via USB oder Netzlaufwerke. Andere möchten eine betriebssystemübergreifende Lösung nutzen, die das System nicht sinnlos mit Daten belastet oder verlangsamen. Wenn Sie Anwendungen schnell bereitstellen wollen ohne große Installationroutinen durchführen zu müssen.

    Wie wird Evalaze lizenziert? nach oben

    Evalaze wird in 2 verschiedenen Editionen angeboten. Lizenzfragen zu den Virtualisierungsdienstleistungen oder Side-Licences erfragen Sie bitte direkt.

    Die Free Edition kann jeder private Anwender uneingeschränkt nutzen. Diese Edition ist stark eingeschränkt. So können u.a. keine Anpassungen am virtuellen Dateisystem oder in der virtuellen Registry vorgenommen werden. Der Einsatz mit Evalaze virtualisierten Anwendungen in Behörden/Einrichtungen und Unternehmen ist nicht gestattet.

    Die Commercial Edition erlaubt die Nutzung über die privaten Zwecke hinaus. Mit dieser Edition dürfen unbegrenzt viele Anwendungen virtualisiert werden. Es müssen zusätzlich die Arbeitsplätze bei denen virtualisierte Anwendungen zu trage kommen lizenziert werden. Für Behörden/Einrichtungen und Unternehmen wird auf Anfrage eine kostenlose Vollversion für einen Testzeitraum von 14 Tagen zur Verfügung gestellt, bei weiterer Nutzung ist eine Commercial Edition nötig. Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Interesse an dieser Version haben, wir begleiten Sie gern während der Testphase.