01.11.2013 - Evalaze 2.2.1

Mit der Version 2.2.1 treten folgende Änderungen in Kraft.

Die Evalaze Private Professional Edition wird zum 31.10.2013 abgekündigt. Kunden können weiterhin die bereits erworbene Edition uneingeschränkt privat nutzen. Das Updaterecht ist hiervon nicht betroffen. Eine 14-tägige Testversion der Commercial Edition steht auf Anfrage für Geschäftskunden zur Verfügung. Privatkunden steht weiterhin uneingeschränkt die Free Edition zur Verfügung.

Änderungen im Capture-Programm:

  • Bugfix: Fehler beim Hinzufügen von Elementen an Universal-Pfad
  • Bugfix: Wenn ein Projekt über die History nicht geladen werden konnte, dann wird es nicht entfernt aus der Liste
  • Oberflächenanpassungen

Änderungen in der Virtualisierungsengine:

  • Funktion umgesetzt: RegDeleteKeyExA/W
  • Funktion SearchPathW angepasst und original Verhalten von Windows besser abgebildet
  • Log-Ausgabe erweitert

Bugfixes in der Virtualisierungsengine:

  • LoadLibraryExA/W - Funktion lädt in 64Bit System mit einem 64Bit Programm in einem 32Bit Capture eine 32Bit Dll. Dadurch konnte man z.B. mit Firefox nicht in einem 64Bit System drucken.
  • LoadLibraryExA - gibt falschen Fehlercode aus, wenn ungültige Parameter übergeben werden
  • Bei den Results von HMODULE und HANDLE wurde im Fehlerfall kein Fehlercode ausgegeben
  • Bugfix: Wenn eine Datei/Ordner in die Sandbox extrahiert wird, dann bleibt das Parent-Verzeichnis weiterhin auf Status Container -> angepasst, dass alle Elemente bis zum Base-Element auch auf Status Copied gesetzt werden
  • Bugfix: Bei manchen Netzlaufwerken (bspw. Novell) kann es passieren, dass der virtuelle Ordner-Cache nicht zurück gesetzt wird, obwohl dort eine Änderung stattgefunden hat
30.08.2013 - Evalaze 2.2.0 - Changelog

Der Rebuild einer virtuellen Anwendung ist ab sofort in der Commercial Edition möglich. Mit der Rebuild-Option können Sie eine bereits virtualiserte Anwendung wieder zu öffnen und daraus ein Projektordner zu erzeugen. Ein vorhalten des Projektordners (Capture-Ordner) ist nun nicht mehr notwendig. Weitere Informationen über diese neue Funktion im Handbuch ab Kapitel 7. Anwendungen, die vor der Version 2.2 erstellt wurden lassen sich aus Sicherheitsgründen nicht erneut öffnen.

Ein geladenes Projekt kann wieder in das momentane System zurück gespielt werden. Die Dateien und Registry-Einträge werden wieder in das reale System kopiert, damit kann das Programm wieder in das reale System kopiert werden um z.B. ein Update einzuspielen und dies mit einem erneuten Capture-Vorgang wieder erfassen zu können. Die neuen Funktionen weisen auf demnächst neue Interessane Features hin. Sie dienen u.a. als Vorbereitung zum zukünftigen Update-Feature mit welchen es möglich ist kleine Update-Pakete erstellen zu können.

Sonstige Neuerungen

  • Warnung, wenn ein Prescan geladen werden soll der auf einem anderen System erstellt wurde
  • Abfrage, ob eine veraltete Sandbox gelöscht werden soll, wird im Capture-Vorgang vorkonfiguriert
  • Log-Verarbeitung verbessert:
    • Log-Daten werden nun asynchron geschrieben. Dadurch wird die Performance während des Loggings sehr verbessert.
    • Das Logging kann über Flags in der Registry detaillierter gesteuert werden.
    • Über die Evalaze-Api kann das Verhalten des Loggings gesteuert werden.
    • Die Log-Informationen der Hilfsprozesse in der Virtualisierungsengine werden nun ebenfalls im Haupt-Log erfasst.
  • Eine zweite Instanz einer Virtualisierung kann unter einem anderen Bentuzernamen in einer Terminial-Server Umgebung gestartet werden.

Änderungen im Capture-Programm

  • Einstellungen des Scanbereiches wird nun auch beim Prescan mit gespeichert und wieder geladen. Somit kann der Postscan mit modifizierten Scanbereich nach ein einem Neustart des Systems fortgesetzt werden.
  • Autoload-Daten werden nun nur noch gesetzt, wenn der Prescan gespeichert wurde (wurde bisher immer nach dem Prescan gesetzt).
  • Viele weitere kleinere Anpassungen an der Oberfläche und Bedienung vorgenommen

Bugfixes im Capture-Programm

  • Unbehandelte Ausnahme beim Navigieren zu Registry-Values vom Typ Unknown
  • Unbehandelte Ausnahme beim Speichern von Registry-Values des Types Binär
  • Wenn der Prescan abgebrochen wird kann der Postscan durchgeführt werden und dann gibt es unbestimmte Effekte und Fehler. >> Daten werden nach Abbruch wieder zurückgesetzt
  • Wenn der Prescan/Postscan wiederholt wird, dann erscheint noch mal eine Benutzerabfrage
  • Test ist abgeschnitten bei der Checkbox zur Auswahl ob Dateiassoziationen zurückgesetzt werden sollen.
  • Proxy-Passwort-Eingabe ist nicht maskiert >> Eingabefeld ist nun mit Sternchen maskiert
  • Das Programm-Icon kann in manchen Fällen nicht kopiert werden und kann sogar dazu führen, dass die virtuelle Anwendung nicht erstellt werden kann.
  • Hauptfenster wird nicht angezeigt, wenn ein Prescan automatisch geladen wurde.
  • Beim Hinzufügen eines Ordners in  das virtuelle Dateisystem wird die Groß-/Kleinschreibung des Ordners verworfen.


Änderungen in der Virtualisierungsengine

  • Verarbeitung von virtuellen Com-Objekten optimiert
  • Verarbeitung der virtuellen Handles beschleunigt
  • Verarbeitung von asynchronen Vorgängen in Multi-Threading und Multi-Prozess Umgebungen verbessert


Bugfixes in der Virtualisierungsengine

  • Fehler beim Verarbeiten von Parametern bei Verwendung von Datei-Assoziationen >> Parameter werden nun korrekt an das Programm übergeben
  • Wenn ein Thread in den Supsendmodus wechselt kann dies zu einem Deadlock führen.
  • Funktionen NtReadFile und NtWriteFile geben in einigen Fällen falsche Fehlermeldungen zurück oder verarbeiten Events im Fehlerfall falsch
  • Wenn ein Dienst nicht gestartet werden konnte, dann wartet der virtuelle Dienstmanager 5min bis er in einen Timeout läuft
  • CreateService gibt falschen Fehlercode zurück, wenn ungültige Parameter angegeben werden
  • EnumServicesStatusEx - Pointer werden in Unicode-Variante falsch berechnet.
  • Fehler beim Zugriff auf Container-Elemente, die bereits in Sandbox extrahiert wurden.
  • In seltenen Fällen konnte eine dll nicht korrekt geladen werden, wenn die VirtualAddress der Sektionen im PE-Header 0 ist.
  • Überlagerung von Operationen in Threads und Prozessen besser abgesichert
  • RegGetValue schlägt mit den Flags RRF_RT_REG_SZ und RRF_RT_REG_EXPAND_SZ unter Win8 fehl
  • In einigen Fällen konnten virtuelle Dienste nicht gestartet werden
  • Funktion CoRevokeClassObject gibt falsches Ergebnis zurück wenn sie erfolgreich war. Und in einigen Fällen konnte ein Speicherzugriffsfehler auftreten.
  • NtReadFile kann einen Speicherfehler verursachen bei asynchronen Lesevorgängen
  • Die Prüfung ob eine Sandbox bereits vorhanden ist, kann bei einer Sandbox, die auf einer älteren Evalaze-Version basiert, fehlschlagen. Dadurch wird die Sandbox nicht gelöscht, bzw. man bekommt nicht die Abfrage dazu. Die dann virtualisierte Anwendung arbeitet in den meisten Fällen auch nicht korrekt.
  • Es kann vorkommen, dass beim Schließen eines Handles ein Deadlock entsteht.
  • Einige Probleme bei der Verarbeitung von WinSxS-Dateien behoben (Speziell bei Adobe Photoshop CS5)
  • FoxitReader lässt sich nicht als Com-Objekt starten
  • Beim Aufruf der Designer-Funktion oder Druckansicht friert PowerPoint 2010 ein.
10.06.2013 - Einsatzzwecke und Kundenbeispiele

Wir werden sehr oft von Interessenten gefragt wie bestehende Kunden Evalaze einsetzen. Wir haben dazu ein Video auf YouTube veröffentlicht und gehen mit einigen Beispielen darauf ein.

Aus unserer Sicht haben wir hier die Vorteile kurz zusammengefasst:

Rollout

  • Es gibt keine Notwendigkeit Programme zu installieren (einfach Kopieren und Starten)
  • Virtualisierte Anwendungen sind schnell und einfach bereitgestellt
  • Reduziert die Komplexität bei der Bereitstellung (Einstellungen sind standardisiert, etc.)

Kompatibilität

  • Mehrere Versionen der gleichen Anwendung können gleichzeitig ausgeführt werden und das auf verschiedenen Windows-Versionen. Dadurch verringert sich die Anzahl von „Server-Silos“
  • Beseitigung der Konflikte zwischen Anwendungen
  • Beseitigung von .dll- und Registry-Konflikte
  • Stabilisiert Windows-Benutzer-Profile
  • Zugriff auf personalisierte Anwendungen von jedem Rechner möglich
  • Nutzung alter Anwendungen auf neue Betriebssysteme
  • Reduzierung des Testaufwandes 

Laufende Wartung

  • Es ist einfach und leicht Anwendungen zu aktualisieren
  • Der Rollback der vorherigen Programmversionen ist einfach
  • Wiederherstellen in den Urzustand ist einfach (Sandbox löschen)

Fazit

Die Anwendungsvirtualisierung ist ein wesentlicher Bestandteil zwischen den Schichten des Betriebssystems, der Anwendungen und der Benutzer. Die Einsatzzwecke können vielseitig sein, so können Sie bspw. alte Anwendungen auf neuen Windows-Systemen nutzen oder virtuelle Anwendungen in vollständig virtualisierten Umgebungen einsetzen.

 

19.03.2013 - Evalaze 2.1

Seit dem 19.03.2013 ist Evalaze 2.1 erhältlich. Mit dieser Version ist es möglich, Anwendungen auf einem Windows XP-System zu virtualisieren und bis auf Windows 8 Systeme zu nutzen.

Änderungen im Capture-Programm:

  • Überprüfung der Evalaze-Lizenz bei bestehenden Lizenzdaten erfolgt nun im Hintergrund und es muss somit nicht mehr der Lizenzschlüssel erneut eingegeben werden.
  • Im Statusfenster wird nun der momentan laufenden Prozesses berechnet um den Fortschritt besser verfolgen zu können
  • Im CMD-Modus wird die Projektdatei nicht mehr gespeichert, da hier keine Änderung erfolgt


Bugfixes in der Virtualisierungsengine:

  • Einige Registry-Funktionen geben falsche Fehlercodes zurück
  • Es kann in seltenen Fällen zu Abstürzen kommen, wenn in der Registry auf HKEY_CLASSES_ROOT zugegriffen wird
  • Probleme mit SearchPath behoben >> Suche nach dem Modulpfad hinzugefügt
  • Prozess konnte in einigen Fällen nicht gestartet werden, wenn dieser mit CMD-Parametern aufgerufen wurde >> Verarbeitung des CMD-Parameters beim Prozessstart überarbeitet
  • Beim Setzen von Umgebungsvariablen konnte es vorkommen, dass ein falscher Rückgabewert geliefert wird
  • Beim Öffnen eines Verzeichnisses mit dem Flag FILE_NON_DIRECTORY_FILE wird falscher Fehlercode zurück gegeben
  • Zeichenketten werden nicht korrekt mit von RegSetValueExA verarbeitet und es kann vorkommen, dass diese falsch gespeichert werden.
  • Es kann vorkommen, dass bei der Verwendung von NotifyChangeDir eine Race-Condition entsteht, wenn das Verzeichnis-Handle zu schnell wieder geschlossen wird
  • In seltenen Fällen kommt es zum Absturz bei der Verwendung von NotifyChangeKeyValue
  • Virtualisierungsserver reserviert manchmal sehr viel Speicher bei einigen Registry-Operationen
  • Bei der Abfrage von Verzeichnisdaten konnte es passieren, dass eine erneute Abfrage auf veraltete Daten zurückgreift
  • Der Pfad HKEY_CURRENT_USER/Software/Classes/Wow6432Node wird nicht korrekt verarbeitet
  • EnumServicesStatusEx gibt in einigen Fällen ungültige Daten zurück, wenn der Zielpuffer nicht groß genug ist
  • In der Debug-Variante (mit aktivierten Logging) konnte es zu abstürzen beim Beenden der Virtualisierung kommen
12.12.2012 - Mit applaya und Evalaze in die Cloud
Mit applaya können Anwendungen innerhalb kürzester Zeit bereitgestellt und administriert werden. applaya stellt die Anwendungen je nach Bedarf als lokale virtualisierte Anwendung (Evalaze), Webservice oder Terminal Services (Citrix) bereit.

Allein durch Evalaze werden Anwendungen die bisher nicht als Cloud-fähig galten, der Cloud zur Verfügung gestellt.

Mit dieser neuen Technologie können Anwendungen in kürzester Zeit auf beliebige Windows-Endgeräte verfügbar gemacht werden. Dabei greift der Nutzer über den applaya Hub auf die für ihm bereitgestellten Anwendungen via Single Sign-on zu, ohne einen Installationsprozess durchführen zu müssen. Mit applaya bleibt die Kontrolle aller Anwendungen in der IT-Abteilung. Nach Entzug der Lizenz wird die Anwendung rückstandsfrei vom Endgerät entfernt und kann unmittelbar einen anderen Nutzer zur Verfügung gestellt werden.

Die Vorteile für den Nutzer sowie für  IT-Abteilungen:

  •     Erhöhung der Nutzerzufriedenheit
  •     Schneller Zugriff der Nutzer auf benötigte Anwendungen
  •     Schnelle Bereitstellung von Anwendungen
  •     Senkung des Supportaufwandes
  •     Senkung von Lizenzkosten
  •     Entlastung der Server
  •     Reduzierung von Soft- und Hardwarekosten
  •     Erhöhung der Kompatibilität von Anwendungen

Ausführliche Informationen, das Datenblatt sowie Hinweise auf Onlinepräsentationen befinden sich auf www.doegel.de